Netzwerkcafé Kommunales Konfliktmanagement; Thema: Kioske als Ausgangspunkt für neue Konfliktsituationen im Nachtleben
Kioske als Versorgung „im Vorbeigehen“ mit Getränken, Rauchwaren, Snacks und Artikeln des täglichen Bedarfs gehören seit jeher ins Stadtbild. In den letzten Jahren sind sie präsenter geworden, in München vor allem auch in den Bereichen mit regem Nachtleben. Durch das Angebot der Kioske entstehen neue Konfliktlagen: Feiernde holen sich ihr Bier am Kiosk und feiern im öffentlichen Raum, auf Gehwegen, in Hauseingängen, auf Parkbänken. Das Feiern verlagert sich nach Schließen der Freischankflächen nicht mehr nach innen, sondern der Lärm verbleibt im öffentlichen Raum.
Für Kommunen ergibt sich eine Reihe von Fragen: Wie ist ein Kiosk definiert und wie ist die rechtliche Stellung zwischen Spätis, Kiosken, erlaubnisfreien Gaststätten und 24-h Shops? Welche Auswirkungen haben sie auf den öffentlichen Raum, auf Sicherheit und Ordnung? Welche Faktoren begünstigen eine größere Akzeptanz, damit das Verhältnis mit der Nachbarschaft gut funktioniert? Welche Möglichkeiten haben Kommunen trotz eingeschränkten Handlungsmöglichkeiten?
Hierzu freuen wir uns auf einen Input durch Julia Neuner vom Kreisverwaltungsreferat der Stadt München, Abteilung zentrale Angelegenheiten, Gaststätten- und Spielrecht sowie auf die Erfahrungen aus dem Netzwerk.
Die Veranstaltung findet online statt.
Kioske als Versorgung „im Vorbeigehen“ mit Getränken, Rauchwaren, Snacks und Artikeln des täglichen Bedarfs gehören seit jeher ins Stadtbild. In den letzten Jahren sind sie präsenter geworden, in München vor allem auch in den Bereichen mit regem Nachtleben. Durch das Angebot der Kioske entstehen neue Konfliktlagen: Feiernde holen sich ihr Bier am Kiosk und feiern im öffentlichen Raum, auf Gehwegen, in Hauseingängen, auf Parkbänken. Das Feiern verlagert sich nach Schließen der Freischankflächen nicht mehr nach innen, sondern der Lärm verbleibt im öffentlichen Raum.
Für Kommunen ergibt sich eine Reihe von Fragen: Wie ist ein Kiosk definiert und wie ist die rechtliche Stellung zwischen Spätis, Kiosken, erlaubnisfreien Gaststätten und 24-h Shops? Welche Auswirkungen haben sie auf den öffentlichen Raum, auf Sicherheit und Ordnung? Welche Faktoren begünstigen eine größere Akzeptanz, damit das Verhältnis mit der Nachbarschaft gut funktioniert? Welche Möglichkeiten haben Kommunen trotz eingeschränkten Handlungsmöglichkeiten?
Hierzu freuen wir uns auf einen Input durch Julia Neuner vom Kreisverwaltungsreferat der Stadt München, Abteilung zentrale Angelegenheiten, Gaststätten- und Spielrecht sowie auf die Erfahrungen aus dem Netzwerk.
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