Netzwerkcafé Kommunales Konfliktmanagement im öffentlichen Raum
Unser Thema: Jugendliche im öffentlichen Raum mit Sport erreichen – das Hood Training in München
Oft entstehen Konflikte im öffentlichen Raum auch dort, wo Jugendliche sich eigenständig Aufenthalts- und Freiräume erschließen, diese regelmäßig nutzen und ihre Spuren hinterlassen. Nicht selten reagiert das Umfeld hierauf mit Unverständnis und negativen Zuschreibungen; mitunter grenzen sich die Jugendlichen auch bewusst nach außen ab.
Um in solchen Situationen eine Basis zu schaffen, wieder besser ins Gespräch zu kommen, gemeinsame Interessen mit anderen Nutzenden des öffentlichen Raums herauszuarbeiten und Alternativen zu abschottenden Verhaltensmustern aufzuzeigen, hat sich AKIM entschlossen, Hood Training in das Angebot des kommunalen Konfliktmanagements aufzunehmen.
Durch regelmäßige Trainings und Aktivitäten im öffentlichen Raum werden einerseits die physischen Gesundheitsressourcen der teilnehmenden Jugendlichen verbessert. Die gemeinschaftlichen Erfahrungen in der Gruppe, unter Anleitung speziell geschulter Trainer*innen, liefern andererseits einen wertstiftenden Beitrag zur Persönlichkeitsbildung und unterstützen den Aufbau von Sozialkompetenzen. Darüber hinaus wird die Thematik der Suchtprävention im Rahmen von Hood Training aktiv aufgegriffen. Ziel ist es, Schutzfaktoren zu stärken und nachhaltige Alternativen zu riskantem Verhalten aufzuzeigen.
Mit Hood Training München möchte AKIM einen Rückgang von Gewalttaten und eine positive Belebung des öffentlichen Raums, insbesondere an sogenannten „sozialen Brennpunkten“ unterstützen, sowie eine positive Förderung der Gesundheit und individuellen Lebensperspektiven der teilnehmenden Jugendlichen.
Von den Erfahrungen aus der ersten Saison Hood Training München berichten Christian Krapp und Hanna Schirovsky vom Allparteiliches Konfliktmanagement in München AKIM.
Anmeldung
Die Anmeldung zur Veranstaltung ist derzeit nicht möglich.