Beschäftigungskonferenz 2026
Einladung zur jährlichen Beschäftigungskonferenz mit Vorträgen und Podiumsdiskussion
Thema 2026:
München lohnt sich?! ‘Living Wage’ aus kommunaler Perspektive
Wie viel Einkommen braucht es für ein gutes Leben? Diese Frage wird wissenschaftlich, wirtschaftlich und politisch kontrovers diskutiert – und es ist eine drängende Frage von allgemein gesellschaftlicher Relevanz.
Aufgrund deutlich sinkender Tarifbindung – aktuell in Bayern 25% der Betriebe und 47% der Beschäftigten – und stark steigender Lebenshaltungskosten, wächst die Zahl der „Working Poor“, also der Menschen, die trotz Erwerbsarbeit arm oder armutsgefährdet sind. Diese Menschen müssen trotz Erwerbstätigkeit häufig Sozialleistungen beziehen, weil ihr Einkommen nicht zum Leben reicht.
Einige Städte, insbesondere im angloamerikanischen Raum, haben deshalb sogenannte „living wages“ etabliert, die höher als der nationale Mindestlohn liegen, wenn die Lebenshaltungskosten regional sehr stark variieren. Mittels freiwilliger Selbstverpflichtung und getragen von einem breiten Bündnis aus Zivilgesellschaft, Kirchen und Politik, versucht beispielsweise London auf diesem Weg, dem Phänomen „Arm trotz Arbeit“ zu begegnen. Denn die Erfahrung, trotz Arbeit am sozialen und kulturellen Leben nicht teilhaben zu können, kann zu sozialen Verwerfungen und Vertrauensverlust in die Demokratie führen.
Die Beschäftigungskonferenz greift dieses Jahr daher das Thema „living wage“ auf und widmet sich diesem aus Perspektive von Wissenschaft, Wirtschaft und Politik. Dafür diskutieren wir mit hochkarätigen Gästen folgende Fragen:
- Wie hoch muss ein Lohn sein, damit er zum Leben reicht?
- Wie kann er berechnet werden und woraus ergeben sich Unterschiede?
- Wann sind Städte erfolgreich in der Etablierung kommunaler „living wages“?
- Welche Folgen hat ein „living wage“ für die Tarifautonomie der Sozialpartner?
- Welche ökonomischen Folgen hat ein „living wage“ für Unternehmen und die Stadt?
Kommen Sie am 23.10. um 9 Uhr ins neue Rathaus, um diese und weitere Fragen mit uns zu diskutieren und Antworten aus Wissenschaft und Praxis zu erhalten.
Wir arbeiten unter Hochdruck an der Finalisierung des Programms, aber möchten Sie jetzt schon herzlich einladen, den Termin vorzumerken:
München lohnt sich?! „Living Wage“ aus kommunaler Perspektive.
Am 23.10.2026
Von 9 – 13 Uhr
Im Großer Sitzungssaal im neuen Rathaus
Wir freuen uns auf Impulsvorträge von
- Prof. Martin Bossler (IAB Nürnberg/TH Nürnberg), der ökonomisch und sozialpolitisch in das Thema einführt
- Lauren Wetherhilt and Sara Johnson, Projektmanagerinnen in der Living Wage Foundation (London), die die Erfolge der Londoner Implementierung des Living Wage darstellen
- sowie eine Podiumsdiskussion mit den Sozialpartnern und Vertreterinnen und Vertretern aus der Politik.
Bitte beachten Sie: Die Teilnahme ist nur mit Voranmeldung möglich.
Der Veranstaltungsort ist barrierefrei zu erreichen, eine barrierefreie Toilette ist vorhanden. Sollten Sie weiteren Unterstützungsbedarf haben, melden Sie sich gerne bei uns: beschaeftigungskonferenz@muenchen.de.
Viele Grüße,
Ihr Team der Beschäftigungskonferenz
Einladung zur jährlichen Beschäftigungskonferenz mit Vorträgen und Podiumsdiskussion
Thema 2026:
München lohnt sich?! ‘Living Wage’ aus kommunaler Perspektive
Wie viel Einkommen braucht es für ein gutes Leben? Diese Frage wird wissenschaftlich, wirtschaftlich und politisch kontrovers diskutiert – und es ist eine drängende Frage von allgemein gesellschaftlicher Relevanz.
Aufgrund deutlich sinkender Tarifbindung – aktuell in Bayern 25% der Betriebe und 47% der Beschäftigten – und stark steigender Lebenshaltungskosten, wächst die Zahl der „Working Poor“, also der Menschen, die trotz Erwerbsarbeit arm oder armutsgefährdet sind. Diese Menschen müssen trotz Erwerbstätigkeit häufig Sozialleistungen beziehen, weil ihr Einkommen nicht zum Leben reicht.
Einige Städte, insbesondere im angloamerikanischen Raum, haben deshalb sogenannte „living wages“ etabliert, die höher als der nationale Mindestlohn liegen, wenn die Lebenshaltungskosten regional sehr stark variieren. Mittels freiwilliger Selbstverpflichtung und getragen von einem breiten Bündnis aus Zivilgesellschaft, Kirchen und Politik, versucht beispielsweise London auf diesem Weg, dem Phänomen „Arm trotz Arbeit“ zu begegnen. Denn die Erfahrung, trotz Arbeit am sozialen und kulturellen Leben nicht teilhaben zu können, kann zu sozialen Verwerfungen und Vertrauensverlust in die Demokratie führen.
Die Beschäftigungskonferenz greift dieses Jahr daher das Thema „living wage“ auf und widmet sich diesem aus Perspektive von Wissenschaft, Wirtschaft und Politik. Dafür diskutieren wir mit hochkarätigen Gästen folgende Fragen:
- Wie hoch muss ein Lohn sein, damit er zum Leben reicht?
- Wie kann er berechnet werden und woraus ergeben sich Unterschiede?
- Wann sind Städte erfolgreich in der Etablierung kommunaler „living wages“?
- Welche Folgen hat ein „living wage“ für die Tarifautonomie der Sozialpartner?
- Welche ökonomischen Folgen hat ein „living wage“ für Unternehmen und die Stadt?
Kommen Sie am 23.10. um 9 Uhr ins neue Rathaus, um diese und weitere Fragen mit uns zu diskutieren und Antworten aus Wissenschaft und Praxis zu erhalten.
Wir arbeiten unter Hochdruck an der Finalisierung des Programms, aber möchten Sie jetzt schon herzlich einladen, den Termin vorzumerken:
München lohnt sich?! „Living Wage“ aus kommunaler Perspektive.
Am 23.10.2026
Von 9 – 13 Uhr
Im Großer Sitzungssaal im neuen Rathaus
Wir freuen uns auf Impulsvorträge von
- Prof. Martin Bossler (IAB Nürnberg/TH Nürnberg), der ökonomisch und sozialpolitisch in das Thema einführt
- Lauren Wetherhilt and Sara Johnson, Projektmanagerinnen in der Living Wage Foundation (London), die die Erfolge der Londoner Implementierung des Living Wage darstellen
- sowie eine Podiumsdiskussion mit den Sozialpartnern und Vertreterinnen und Vertretern aus der Politik.
Bitte beachten Sie: Die Teilnahme ist nur mit Voranmeldung möglich.
Der Veranstaltungsort ist barrierefrei zu erreichen, eine barrierefreie Toilette ist vorhanden. Sollten Sie weiteren Unterstützungsbedarf haben, melden Sie sich gerne bei uns: beschaeftigungskonferenz@muenchen.de.
Viele Grüße,
Ihr Team der Beschäftigungskonferenz


