Beschäftigungskonferenz 2026
Einladung zur jährlichen Beschäftigungskonferenz mit Vorträgen und Podiumsdiskussion
Thema 2026: München lohnt sich?! „Living Wage“ aus kommunaler Perspektive
Am 23.10.2026
Von 9:00 bis 13:00 Uhr (Einlass ab 8:30 Uhr)
Im Großen Sitzungssaal im Neuen Rathaus
Wie viel Einkommen braucht es für ein gutes Leben? Diese Frage wird wissenschaftlich, wirtschaftlich und politisch kontrovers diskutiert – und sie ist von hoher gesellschaftlicher Relevanz.
Aufgrund der deutlich sinkenden Tarifbindung – aktuell sind in Bayern 25 % der Betriebe und 47 % der Beschäftigten tarifgebunden – und stark steigender Lebenshaltungskosten wächst die Zahl der „Working Poor“, also der Menschen, die trotz Erwerbsarbeit arm oder armutsgefährdet sind. Sie müssen häufig Sozialleistungen beziehen, weil ihr Einkommen nicht zum Leben reicht.
Einige Städte, insbesondere im angloamerikanischen Raum, haben deshalb sogenannte „Living Wages“ etabliert, die über dem nationalen Mindestlohn liegen und regionale Unterschiede bei den Lebenshaltungskosten berücksichtigen. London versucht beispielsweise, diesem Phänomen „Arm trotz Arbeit“ mithilfe freiwilliger Selbstverpflichtungen und eines breiten Bündnisses aus Zivilgesellschaft, Kirchen und Politik zu begegnen. Denn die Erfahrung, trotz Arbeit nicht am sozialen und kulturellen Leben teilhaben zu können, kann zu sozialen Verwerfungen und einem Vertrauensverlust in die Demokratie führen.
Die Beschäftigungskonferenz greift in diesem Jahr daher das Thema „Living Wage“ auf und widmet sich ihm aus der Perspektive von Wissenschaft, Wirtschaft und Politik. Gemeinsam mit hochkarätigen Gästen diskutieren wir unter anderem folgende Fragen:
- Wie hoch muss ein Lohn sein, damit er zum Leben reicht? Wie kann er berechnet werden und woraus ergeben sich Unterschiede?
- Unter welchen Bedingungen sind Städte bei der Etablierung kommunaler Mindestlöhne beziehungsweise „Living Wages“ erfolgreich?
- Welche Folgen könnte ein „Living Wage“ für die Tarifautonomie der Sozialpartner haben?
- Welche ökonomischen Folgen könnte ein „Living Wage“ für Unternehmen und die Stadt haben?
Kommen Sie am 23.10. ins Neue Rathaus, um diese und weitere Fragen mit uns zu diskutieren und Antworten aus Wirtschaft, Wissenschaft und Praxis zu erhalten.
Programm
8:30 Uhr Einlass
9:00 Uhr Begrüßung – Verena Dietl, Dritte Bürgermeisterin
Impulse
9:15 Uhr Vom Mindestlohn zum Living Wage: Eine sozial- und wirtschaftswissenschaftliche Analyse des gesetzlichen Mindestlohns – Prof. Mario Bossler, IAB / TH Nürnberg
10:00 Uhr living wage – key learnings from 25 years of experience in London – Lauren Wetherilt und Sara Johnson, Living Wage Foundation London
10:45 Uhr Pause
11:15 Uhr Podiumsdiskussion
Prof. Mario Bossler, IAB / TH Nürnberg
Dr. Christian Köning, SPD-Fraktion München
Tim Lünnemann, NGG München
Magnus Müller-Rischart, Max Rischart’s Backhaus KG
Lauren Wetherilt, Living Wage Foundation London
12:15 Uhr Schlussworte – Dr. Petra Schütt, Leiterin Kommunale Beschäftigungspolitik und Qualifizierung
Ab 12:30 Uhr Austausch, Netzwerken und Imbiss
Bitte beachten Sie: Die Teilnahme ist nur mit Voranmeldung möglich.
Die Veranstaltung findet größtenteils auf Deutsch statt. Für den englischsprachigen Impuls steht ein begrenztes Dolmetschangebot zur Verfügung.
Der Veranstaltungsort ist barrierefrei zugänglich, eine barrierefreie Toilette ist vorhanden. Sollten Sie weiteren Unterstützungsbedarf haben, melden Sie sich gerne bei uns: beschaeftigungskonferenz@muenchen.de
Viele Grüße,
Ihr Team der Beschäftigungskonferenz
Einladung zur jährlichen Beschäftigungskonferenz mit Vorträgen und Podiumsdiskussion
Thema 2026: München lohnt sich?! „Living Wage“ aus kommunaler Perspektive
Am 23.10.2026
Von 9:00 bis 13:00 Uhr (Einlass ab 8:30 Uhr)
Im Großen Sitzungssaal im Neuen Rathaus
Wie viel Einkommen braucht es für ein gutes Leben? Diese Frage wird wissenschaftlich, wirtschaftlich und politisch kontrovers diskutiert – und sie ist von hoher gesellschaftlicher Relevanz.
Aufgrund der deutlich sinkenden Tarifbindung – aktuell sind in Bayern 25 % der Betriebe und 47 % der Beschäftigten tarifgebunden – und stark steigender Lebenshaltungskosten wächst die Zahl der „Working Poor“, also der Menschen, die trotz Erwerbsarbeit arm oder armutsgefährdet sind. Sie müssen häufig Sozialleistungen beziehen, weil ihr Einkommen nicht zum Leben reicht.
Einige Städte, insbesondere im angloamerikanischen Raum, haben deshalb sogenannte „Living Wages“ etabliert, die über dem nationalen Mindestlohn liegen und regionale Unterschiede bei den Lebenshaltungskosten berücksichtigen. London versucht beispielsweise, diesem Phänomen „Arm trotz Arbeit“ mithilfe freiwilliger Selbstverpflichtungen und eines breiten Bündnisses aus Zivilgesellschaft, Kirchen und Politik zu begegnen. Denn die Erfahrung, trotz Arbeit nicht am sozialen und kulturellen Leben teilhaben zu können, kann zu sozialen Verwerfungen und einem Vertrauensverlust in die Demokratie führen.
Die Beschäftigungskonferenz greift in diesem Jahr daher das Thema „Living Wage“ auf und widmet sich ihm aus der Perspektive von Wissenschaft, Wirtschaft und Politik. Gemeinsam mit hochkarätigen Gästen diskutieren wir unter anderem folgende Fragen:
- Wie hoch muss ein Lohn sein, damit er zum Leben reicht? Wie kann er berechnet werden und woraus ergeben sich Unterschiede?
- Unter welchen Bedingungen sind Städte bei der Etablierung kommunaler Mindestlöhne beziehungsweise „Living Wages“ erfolgreich?
- Welche Folgen könnte ein „Living Wage“ für die Tarifautonomie der Sozialpartner haben?
- Welche ökonomischen Folgen könnte ein „Living Wage“ für Unternehmen und die Stadt haben?
Kommen Sie am 23.10. ins Neue Rathaus, um diese und weitere Fragen mit uns zu diskutieren und Antworten aus Wirtschaft, Wissenschaft und Praxis zu erhalten.
Programm
8:30 Uhr Einlass
9:00 Uhr Begrüßung – Verena Dietl, Dritte Bürgermeisterin
Impulse
9:15 Uhr Vom Mindestlohn zum Living Wage: Eine sozial- und wirtschaftswissenschaftliche Analyse des gesetzlichen Mindestlohns – Prof. Mario Bossler, IAB / TH Nürnberg
10:00 Uhr living wage – key learnings from 25 years of experience in London – Lauren Wetherilt und Sara Johnson, Living Wage Foundation London
10:45 Uhr Pause
11:15 Uhr Podiumsdiskussion
Prof. Mario Bossler, IAB / TH Nürnberg
Dr. Christian Köning, SPD-Fraktion München
Tim Lünnemann, NGG München
Magnus Müller-Rischart, Max Rischart’s Backhaus KG
Lauren Wetherilt, Living Wage Foundation London
12:15 Uhr Schlussworte – Dr. Petra Schütt, Leiterin Kommunale Beschäftigungspolitik und Qualifizierung
Ab 12:30 Uhr Austausch, Netzwerken und Imbiss
Bitte beachten Sie: Die Teilnahme ist nur mit Voranmeldung möglich.
Die Veranstaltung findet größtenteils auf Deutsch statt. Für den englischsprachigen Impuls steht ein begrenztes Dolmetschangebot zur Verfügung.
Der Veranstaltungsort ist barrierefrei zugänglich, eine barrierefreie Toilette ist vorhanden. Sollten Sie weiteren Unterstützungsbedarf haben, melden Sie sich gerne bei uns: beschaeftigungskonferenz@muenchen.de
Viele Grüße,
Ihr Team der Beschäftigungskonferenz


